Q-SYNQ® - Performance by Reality
« Was, wenn das Problem nicht Ihre Verfahren wären, sondern die Lücke zwischen dem, was geschrieben steht, und dem, was tatsächlich gelebt wird? »
Warum Ihre Verbesserungsinitiativen mit der Zeit erlahmen
Lean, WCM, PDCA, DMAIC, 8D: Diese Werkzeuge stammen aus den Ingenieurwissenschaften. Ihre Grenze ist kein Ausführungsfehler, sie ist strukturell.
Sie beschreiben ein Ideal, niemals die Realität, und lassen « den Menschen der Maschine dienen ». Sobald der Berater geht, verklingt die Initiative.
« Schon wieder ein Qualitätsexperte, der uns ein x-tes Projekt erklären will… und sobald er weg ist, stirbt es. »
Das geäußerte Symptom
« Das läuft schief, beheben Sie es. »
Das eigentliche Problem
Oft woanders - in dem, was sich zwischen den Beteiligten abspielt.
Das Vorgeschriebene ist nicht das Reale
Ein Verfahren oder ein Organigramm beschreiben eine ideale Arbeitsweise - niemals die reale.
« Ein Orchester spielt die Partitur nicht, es interpretiert sie. »
Die Lücke ist unaufhebbar und notwendig: 100 % der Verfahren anzuwenden bedeutet Dienst nach Vorschrift. Es ist der Einsatz der Beteiligten, der Qualität erzeugt. Genau das begründet Performance by Reality.

« 100 % der Verfahren anzuwenden bedeutet Dienst nach Vorschrift. »
Eine wissenschaftliche Methode, kein Rezept
Kein Copy-Paste. Mit Durkheim der Vorrang des Sozialen: Kollektive Lösungen wiegen schwerer als individuelle. Q-SYNQ verbindet die Ingenieurwissenschaften und die Humanwissenschaften - sie vereinen, nicht gegeneinander stellen - für eine « 3D »-Sicht der Organisation, gestützt auf ein Netzwerk promovierter Soziologen und Anthropologen.
Strategische Analyse
Crozier, Friedberg
Macht ist die Beherrschung einer Unsicherheitszone - nicht der Platz im Organigramm.
Organisationssoziologie
Dupuy
Bürokratisierung am Werk: mehr Verfahren, mehr Reporting, mehr Kennzahlen.
Anthropologie
Was eine Organisation ausmacht: ihre Kultur, ihre Überzeugungen, ihre Rituale.
Psychodynamik der Arbeit
Dejours, Clot
Der Zusammenhang zwischen der Qualität der Arbeit und dem Engagement derer, die sie leisten.
Fahren Sie über eine Säule oder tippen Sie sie an, um sie zu erweitern
Wie wir vorgehen
Zwei Blickwinkel auf das Bestehende schreiten parallel voran - das Vorgeschriebene und das Reale (AS IS) - und laufen dann zusammen, um ab Schritt D das TO BE aufzubauen.

Tippen Sie auf eine Markierung oder durchblättern Sie die 8 Schritte unten.
Das ist kein Audit
Ein Interview ist kein Audit. Ein Audit prüft die Konformität. Das Interview hingegen rekonstruiert das Reale: « es ist fast eine Kunst » - das Können des Befragenden (Bourdieu), die Bühne und die Kulissen (Goffman).
« Ein Audit ist etwas anderes. Es gibt keinen Vergleich anzustellen. »

Wie es in der Praxis aussieht
Drei reale, anonymisierte Situationen. Jedes Mal derselbe rote Faden: ein geäußertes Symptom, was wir entdeckt haben, dann das Ergebnis.
Geäußertes Symptom
HR-Spannungen, Fluktuation, wiederkehrende Konflikte zwischen mehreren Standorten.
Was wir entdeckt haben
Die Standorte hatten die Verbindung bewusst gekappt, um ihre Autonomie zu wahren: ein Akteursspiel, kein Verstoß gegen Verfahren. Eine rein normative Lesart hätte sie zu Unrecht bestraft und « mehr Schaden als Nutzen » angerichtet.
Das Ergebnis
Zu benennen, was wirklich Widerstand leistete, brachte der Organisation sofortige Erleichterung.
Geäußertes Symptom
Ein KMU, das sich « nach ISO 9001 strukturieren » will, vor dem Hintergrund hoher Fluktuation.
Was wir entdeckt haben
Eine gemeinsam entwickelte Neugestaltung: Die Prozesse wurden MIT den Beteiligten geschrieben, in kollektiver Regulierung.
Das Ergebnis
Nahezu keine Fluktuation mehr.
Geäußertes Symptom
Eine Anfrage nach E-Learning zu Spezialprozessen: « die Verfahren werden vor Ort nicht angewendet, wir müssen die Bediener sensibilisieren, um die Konformität zu verbessern ».
Was wir entdeckt haben
Hinter der Anfrage eine aus dem Taylorismus ererbte Überzeugung: Konformität entstehe durch die strikte Anwendung der Verfahren. Doch das Problem war kein Mangel an Wissen, sondern an Anerkennung: die Bediener besaßen ein praktisches Wissen, das für das tatsächliche Funktionieren der Prozesse wesentlich war und von der Organisation ignoriert wurde. Bei einer früheren Schulung hatten sie den Raum verlassen: « Sie können uns unseren Beruf nicht erklären, ohne unsere Arbeit zu verstehen ».
Das Ergebnis
Wenig überraschend hat das E-Learning nichts verändert. Solange eine Organisation ein Kooperationsproblem wie ein Konformitätsproblem behandelt, erzeugt sie dasselbe Ergebnis: dieselben Abweichungen, dieselben Audits, dieselben Feststellungen.

Ähnelt Ihre Situation dieser?
Sprechen wir darüberArbeitsqualität, der wichtigste Hebel für Engagement
Der Hauptfaktor psychosozialer Risiken ist, daran gehindert zu werden, qualitativ gute Arbeit zu leisten (Dejours, Clot): Arbeit, die « weder getan noch zu tun » ist. Schöne Räumlichkeiten ändern daran nichts. Q-SYNQ ist nicht nur eine Diagnose: Es ist ein Instrument des Veränderungsmanagements.
« Allein das Befragen einer Organisation setzt den Wandel bereits in Gang. »
Das vollständige Gespräch mit Grégory Charpentier
Entwickler der Q-SYNQ-Methode, Leiter von QALIA Performance.
Die Methode vertiefen
PDFQ-SYNQ®-Referenzdokument
Das vollständige Methodendokument.
PDF herunterladenPDF · 8 Seiten · freier Download (englische Version)
Sprechen wir über Ihre Organisation
Eine Frage, ein Projekt, eine Situation, die sich sträubt? Sprechen wir darüber.
Kontakt